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Donnerstag, 3. September 2009

einmal berlin und einmal folklore

die letzten beiden wochenenden wurde ausgeflogen.

nachdem ich am vorletzten donnerstag erst vom usedom-urlaub abgereist und einmal quer durch deutschland (über berlin, chemnitz und würzburg) nach mannheim zurückgefahren war, ging es (über wiesbaden am freitag) am samstag morgen schon wieder nach berlin (zurück). logistisch also nicht das schlauste, aber was soll's. in meinem alter hält man es noch aus, an vier tagen etwa 2.300km zu fahren...

unser berlin-wochenende war auf jeden fall viel zu kurz, aber sehr schön!
lecker indisch essen mit marcos papa und einem lustigen indischen kellner, bahn fahren, schnell noch vor ladenschluss in der kopernikusstraße vorbei gucken, im wunderbaren big brobot-store die viiielen tollen sachen bestaunen, bei yackfou ein t-shirt drucken lassen, lecker eis, zurück in helenas wohnung (wo wir netterweise übernachten durften). für den abend fertig machen, auf zur bar 25, dreist ganz vorne in die lange schlange stellen, trotzdem eine dreiviertelstunde warten, um dann zu erfahren, dass heute nur leute mit clubcard oder gästelistenplatz reingelassen werden, und dass der türsteher ja schließlich nicht dazu da ist, freundlich zu sein (vielen dank für's alle leute ewig warten lassen, statt einfach mal kurz bescheid zu geben, idiot!). also mit dem taxi zum club der visionäre und einer nachbar-location, schön am wasser gelegen, wir waren auf einmal ganz klein, beim auf die bänke klettern, hihi, nette musik, aber leider etwas zu kalt, also nicht wirklich getanzt, aber trotzdem schönen abend gehabt. am nächsten tag ein langes und sehr gutes mittelmeertypisches frühstück mit helena beim türken direkt vor ihrer tür, kurz noch in die stadt...und dann mussten wir auch schon wieder unsere mitfahrgelegenheit treffen. hach.




letztes wochenende war dann das folklore-festival beim/im schlachthof wiesbaden. wir waren am samstag dort und haben (mal wieder) die mediengruppe telekommander gesehen. das konzert war gut, einer der beiden hatte am anfang einen schicken schlüpfer an, den er dann zum glück irgendwann abgelegt hat :D, aber das publikum hätte meiner meinung nach schon ein bisschen mehr machen können. naja, vielleicht war es nicht die beste idee, vor der bühne sand aufzuschütten. denn sobald die leute angefangen haben, zu tanzen und zu hüpfen, war es SOWAS von staubig!
danach haben noch die durchgeknallten bonaparte gespielt, nicht draußen, sondern drin. hitze, verrückte kostüme, feuer, zirkus, feiermusik. ich fand's ziemlich gut! aber auch hier war das restliche publikum leider ein bisschen faul...

Dienstag, 25. August 2009

kanuabenteuer

am sonntag vor zwei wochen gab es endlich mal wieder eine aktion des adventure clubs: wir waren kanufahren auf dem kocher (nordöstlich von heilbronn). es war ein wirklich schöner ausflug!

den ausführlichen bericht mit mehr bildern gibt es hier zu lesen.

Montag, 6. Juli 2009

the magical world of fusion


das war also die fusion...
eine nacht im bus. ankunft im regen. gummistiefel und tütensocken. viele, viele leute. viele, viele verrückte. viel, viel musik. den ganzen tag nen beat im ohr. kaulquappen und bandmitglieder aus schweden. kein fleisch, dafür anderes leckeres aus aller welt. oder auch mal dosenspaghetti, hmm. plastikbier und erdbeerlimes. toller daiquiri aus der hölle. beleuchtete würfeltürme zum klettern. mediengruppe telekommander. shantel & bucovina club orkestar. chillen in der sonne. einige feen. hängematten im wald. hochzeiten für 3 euro. das coolste hasenauto der welt. crazy paradise. eine maske. ratatat. dunkelbunt. musikmusikmusik. dancedancedance. reiten auf schrägen vögeln. die fusionella, pinkelgleichberechtigung für alle. zwei djs auf ner karre mit fell am heck. seifenblasen. raketen. laser. ein spielplatz für große. noch eine nacht im bus. back to reality...
es war sehr schön!



wer mehr sehen will guckt hier!

Montag, 15. Juni 2009

fusion, here we come!

heute habe ich die tickets für's fusion festival bekommen, juhu! der bus für die mannheimer meute ist inzwischen auch gebucht. dann kann ja eigentlich nix mehr schief gehen.
noch 9mal schlafen, dann geht's für vier tage nach mecklenburg, ins "größte ferienlager der republik", wo sich "im kollektiven ausnahmezustand" angeblich "ein karneval der sinne" entfaltet. na, ich bin ja mal gespannt...

Dienstag, 28. April 2009

vor gericht


heute war ich in einer gerichtsverhandlung. zum glück nur als zuschauer – ganz schön anstrengend, diese ganze pingelige fragerei. aber wohl nötig...

es war der 2. tag (von 40 angesetzten) der erneuten verhandlungen im fall harry wörz vorm landgericht mannheim. (wer zu faul ist, nachzulesen um was es geht: hier ein kurzer filmbeitrag.) martin hat für den fall schon mehrmals als gerichtszeichner gearbeitet, unter anderem beim prozessauftakt letzte woche. und auch heute sind einige zeichnungen entstanden, während ich einfach nur gespannt zuhörte.

ich fand das ganze wirklich sehr interessant! und manchmal war es sogar irgendwie amüsant, wenn richter oder verteidiger probleme mit dem schwäbisch des angeklagten hatten. der raum sah zwar nicht ganz so aus, wie die säle im fernsehen, aber ansonsten lief es ungefähr so ab, wie ich es mir vorgestellt hatte.

jetzt bin ich doch ziemlich gespannt, wie der fall letztendlich entschieden wird. auch wenn das noch eine ganze weile dauern wird.

http://www.martinburkhardt.de

Montag, 16. März 2009

damals in portugal (algarve)


nach dem alle paar tage weiterfahren und verschiedene städte gucken in spanien, war in portugal an einer stelle bleiben und relaaaxen pur angesagt!
unser liebster aufenthaltsort war wohl der pool mit den bequemen liegen drumherum. sonne, eis, lesen, gammeln, musik hören, baden, nixtun. jaaa...



zur abwechslung sind wir natürlich auch öfter mal zum meer gegangen, wo wir eine schöne, kleine bucht mehr oder weniger für uns hatten. um dorthin zu gelangen, musste man eine abenteuerliche wanderung queer durchs von wilden hunden bewohnte buschland machen und über gefährliche felsen klettern (und dabei eine stelle vermeiden, wo ein totes tier eingeklemmt und stinkend vor sich hinmoderte...). aber für uns, als mitglieder des adventure-clubs, war das natürlich alles kein problem ;)



im nahen örtchen carvoeiro waren wir auch ein paar mal.
außerdem haben wir fische und bücher verschlungen, zweidreimal, wenn es abends zu kalt war, um draußen zu sitzen, sogar im winterulaub-style vorm gemütlichen kaminfeuer.



ein sehr wagemutiges abenteuer war unser piraten-ausflug auf's meer hinaus. mit gummiboot, luftmatratze und plastikpaddeln einmal zur nächsten bucht und zurück...
ich weiß nicht mehr genau, wie wir darauf gekommen sind und bezweifle auch, dass es die beste idee war. aber naja. zwar mussten ein paar von uns auf dem rückweg abspringen und schwimmen, weil die gummigefährte sonst zu schwer zum strand zurückzubewegen gewesen wären...aber immerhin sind wir nicht ertrunken, also alles gut.



einmal haben wir einen tagesausflug in die hafenstadt lagos gemacht. da war's auch schön. vor allem ganz schön entspannend...fand zumindest dieser hund da. haha.
nach ein bisschen rumlaufen, essen und shopping in der stadt, waren wir noch am beeindruckenden cabo de são vicente, dem (tadaa!) südwestlichsten punkt europas. dort kann man die "letzte bratwurst vor amerika" essen, wenn man denn möchte. es war unglaublich windig! man konnte sich richtig dagegen lehnen und musste ein bisschen aufpassen, dass man nicht von den steilen klippen gepustet wurde.



irgendwann in der zweiten woche brauchten wir einen ausgleich zum vielen entspannen. da haben wir uns diese wundervollen melonen-helme gebaut :) 
leider sahen die nach ein paar tagen in der hitze aus wie schrumpfköpfe, so dass wir sie am ende nicht mit nach hause nehmen konnten. schade.



als weitere aktionen gab es einen tauchkurs für die anderen, der (fast) allen viel spaß gemacht hat. wir sind von hohen klippen gesprungen, was sich (fast) jeder getraut hat.
und wir waren einen tag lang mit ein bisschen uncoolen riesen-boards surfen an der westküste, wo die bedingungen echt optimal waren. ein gaaanz breiter strand, schön gleichmäßig ankommende wellen. da gab es einige erfolgserlebnisse. und taubgefrorene füße...sehr warm war der atlantik da nämlich nicht gerade. aber egal, trotzdem super!



den rest der zeit haben wir uns, wie gesagt, meistens am oder im pool vertrieben. manchmal sogar unter wasser...

 

mehr fotos.